Artikel · Datteln & Ernährung
Datteln portionieren: für Snackbox, Apéro und Backküche
Für die Snackbox teilst du Datteln nach der gewünschten Zusammenstellung auf. Für eine Apéroplatte zählst du ganze Früchte oder Hälften als einzelne Häppchen. Beim Backen wiegst du die Menge ab und prüfst, ob das Rezept entsteinte Datteln meint. Entscheide vor dem Schneiden, wofür du die Früchte verwenden möchtest.
Tamarim Ratgeber · ca. 4 Min. Lesezeit
Ganze Früchte, Hälften oder Stücke
Eine gefüllte Dattel und zwei belegte Dattelhälften ergeben unterschiedlich viele Häppchen, obwohl du dafür dieselbe Frucht verwendest. Soll die Dattel als Ganzes gefüllt werden, schneide sie längs auf, entferne den Stein und lasse die beiden Seiten verbunden. Für offene Häppchen trennst du sie vollständig in zwei Hälften und legst die Schnittflächen nach oben.
Streifen eignen sich zum Verteilen auf Brot, kleine Stücke zum Einrühren in Naturejoghurt. Bei Teigen und Cremes folgst du der Vorbereitung im Rezept. Bedenke beim Zählen: Datteln unterscheiden sich je nach Sorte und Anbau in Grösse und Gewicht. Gleich viele Früchte ergeben deshalb nicht unbedingt gleich viel Fruchtfleisch.
Die Menge auf Snackboxen verteilen
Überlege zuerst, was du in der Pause essen möchtest. Für Datteln zum direkten Zugreifen kannst du ganze entsteinte Früchte oder Hälften einpacken. Willst du sie zusammen mit Joghurt löffeln oder auf Cracker legen, bereite Stücke oder Streifen vor. So bestimmt die Verwendung die Form; du musst dich unterwegs nicht mehr ums Schneiden kümmern.
Angenommen, du möchtest drei Boxen mit je vier Dattelhälften füllen. Dann brauchst du insgesamt zwölf Hälften, also sechs Datteln. Die Zahl ist frei gewählt: Passe sie an deinen Appetit und die übrigen Zutaten an. Möchtest du in jeder Box ungefähr gleich viel Fruchtfleisch haben, wiege stattdessen die gesamte entsteinte Menge und teile das Gewicht durch drei.
Packe Nüsse und Cracker in ein eigenes Fach, feuchte Begleiter in ein dicht schliessendes Gefäss. Prüfe, ob sich die gefüllte Box schliessen lässt, ohne die Datteln zu zerdrücken. Für die Zusammenstellung findest du weitere Anregungen bei den fünf Snackbox-Kombinationen mit Datteln.
Eine Apéroplatte berechnen
Lege die gewünschte Zahl der Häppchen fest und berücksichtige dabei, was du sonst noch servierst. Wenn jede Dattelhälfte ein Häppchen bildet, brauchst du für 24 Stück zwölf Datteln. Möchtest du drei Varianten gleich häufig anbieten, verteilst du die 24 Hälften auf drei Gruppen mit je acht Stück.
Du könntest eine Gruppe mit Baumnussstücken, eine mit Käse und eine mit etwas Tahini belegen. Bereite zunächst ein Häppchen jeder Variante vor und entscheide, wie viel Belag du darauf möchtest. Diese Menge dient dir beim Anrichten der übrigen Stücke als Orientierung. Weitere Begleiter zu Datteln kannst du nach deinem Geschmack wählen.
Bei einer gemischten Platte rechnest du ganze Früchte und Hälften getrennt. Für acht ganze gefüllte Datteln plus 16 belegte Hälften brauchst du acht Früchte für die erste Gruppe und weitere acht zum Halbieren: insgesamt 16 Datteln für 24 Häppchen. Dieselbe Zahl an Häppchen kann also eine andere Fruchtmenge bedeuten.
Verwendest du eine kühlpflichtige Füllung oder Begleitung, plane vor der Vorbereitung auch die Kühlung bis zum Servieren und beim Transport. Bewahre die fertigen Häppchen entsprechend gekühlt auf und beachte die Aufbewahrungshinweise sowie das Verbrauchsdatum der Zutaten. Das entspricht den BLV-Regeln zur Küchenhygiene.
Rezeptmengen in Gramm abwiegen
Bei einer Angabe wie «150 g entsteinte Datteln» zählt das Fruchtfleisch. Stelle eine leere Schüssel auf die Waage und setze die Anzeige auf null. Gib die bereits entsteinten Datteln hinein, bis 150 g angezeigt werden, und verarbeite die Menge gemäss Rezept weiter. Ist unklar, ob eine Mengenangabe die Steine einschliesst, lies die Zubereitungsschritte oder frage bei der Rezeptquelle nach.
Für die halbe Rezeptmenge werden aus 150 g entsteinten Datteln 75 g, für die doppelte Menge 300 g. Bleibe beim Umrechnen bei dieser Gewichtsangabe. Eine zusätzliche Stückzahl kannst du dir als Einkaufshilfe notieren, sie ersetzt beim nächsten Mal aber nicht das Abwiegen.
Sieht das Rezept Einweichen vor, halte dich auch an die Reihenfolge von Wiegen, Einweichen und Abtropfen. Bei einem eigenen Rezept notierst du ausdrücklich, in welchem Zustand du gewogen hast. Halte ausserdem die zugegebene Flüssigkeitsmenge fest. So kannst du später dieselben Arbeitsschritte und Mengen nachvollziehen, statt zwischen «entsteint», «eingeweicht» und «abgetropft» raten zu müssen.